stichwort-proben aus dem dicksten und teuersten deutschen wörterbuch,
das sich "das große" nennt
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chemieindustrie |
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dudens mögen entweder das lemma nicht oder kennen es nicht. also dokumentieren sie wohl das lemma "Chemieunfall":
das ist ein: "Unfall in einem Betrieb der chemischen Industrie ... ",
nicht aber die "Chemieindustrie".
die lexikografen der ddr brachten das lemma:
"chemische Industrie."
fast ist die fehlanzeige verständlich. alle wörterbüchler denken beim stichwort "Chemie" nur an eines, an die wissenschaft.
dudens z.b. schreiben:
" ... 1. Naturwissenschaft, die ..."
das wörterbuch der ddr ganz ähnlich:
" ... Wissenschaft von den Eigenschaften, dem ... "
das erste wort ist jedesmal die wissenschaft. doch ohne die industrie wäre die chemie nicht halb so weit gekommen bzw. verkommen.
die mechanischen künste waren schon verderblich genug. durch die chemischen kenntnisse und kunstgriffe ist inzwischen die halbe welt vergiftet. zum einen war und ist die chemie teil der atomindustrie, zum anderen macht sie sich nützlich und schuldig in der biochemie oder molekularbiologie, der wir die erfolge der genforschung und genmanipulation verdanken.
die fortschritte der chemie als wissenschaft sind gefährlich, waren es von anfang an. denn die händler und manager der industrie gehen so leichtsinnig mit den produkten der chemieindustrie um wie kinder.
die wissenschaftler wissen besser bescheid über die gefahren, die mit der chemie verbunden sind, benehmen sich aber meist nicht weniger leichtsinnig als die ahnungslosen; sie spielen die rolle der nützlichen idioten.
da die chemieindustrie eine schlüsselindustrie ist, verspricht die zukunft noch giftiger zu werden.
> alkohol, amboss, arbeitgeber, arbeitskräfte, atomwirtschaft, g.a.u., naturwissenschaft, kollateralschaden, umweltverschmutzung |
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