h.yurén ©2006


stichwort-proben aus dem dicksten und teuersten deutschen wörterbuch, das sich "das große" nennt

 

 

   
stichwort waffenexport
   
kommentar kein lemma in den wörterbüchern der 70er jahre.
doch in den 90ern wurde alles besser, auch das waffenschieben. eine spätfolge bis heute ist die gerichtsverhandlung mit dem waffenschieber schreiber, der für kohls schwarze regierung tätig war und für dunkle kanäle der spenden verantwortlich gemacht wird.
dudens nahmen das lemma auf ins große wörterbuch der deutschen sprache. dass sie in der bedeutungserklärung nur wie so oft nichtssagend vor sich hin tautologisierten, hat gute gründe:
"Export von Waffen, bes. Kriegswaffen."
belege oder zitate könnten verraten, um was es geht im waffenexport. zunächst einmal geht es um sehr viel geld, auch wenn die geschäfte ganz legal laufen. waffen sind teuer. so exportiert die brd nach medienangaben vor allem panzer und u-boote. das sind strategisch und finanziell große brocken.
die immer noch christlich-demokratisch angeführte bundesrepublik deutschland hat es durch die verdopplung der waffenexporte in den letzten fünf jahren unter die ersten drei waffenlieferanten der welt gebracht. olympisch gesprochen steht die teutonische republik auf dem treppchen der sieger. sie hat die ehemaligen kolonialmächte britannien und frankreich cool abgehängt im wettlauf um beihilfe zu mord und blutvergießen.
pecunia non odet, geld stinkt nicht, sagten die alten römer. es gibt aber noch etwas schlimmeres als gestank. das ist der ruf der ruchlosigkeit.
> alkohol, alleinseligmachend, abrüstung, fahne, frieden, waffenhandel
   
 
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