h.yurén ©2006


stichwort-proben aus dem dicksten und teuersten deutschen wörterbuch, das sich "das große" nennt

 

 

   
stichwort fahne
   
kommentar über den weltweit anerkannten bedeutungsträger schrieben die ddrler:
"a) billiges, geschmackloses, oft abgetragenes Kleid: sie hat eine alte F. an; sie läuft immer in derselben F. herum; ein ausgedientes, billiges, dünnes Fähnchen; Hespera, die ein paar Fähnchen besaß und mit Geschick zurechtrichtete (Kolb, Schaukel 147).
b) unangenehmer, nach Alkohol riechender Atem: er hat eine (ganz schöne) F.; Er war unrasiert und bleich, übernächtigt, hatte eine Fahne von Alkohol vor dem Mund (Frisch, Stiller 187)."
dudens vor 30 jahren:
"a) leichtes, billig wirkendes, meist nicht sehr geschmackvolles Kleid: sie hatte immer dasselbe Fähnchen an; Isabels gelbes, mit schwarzen Blumen durchsetztes Kleid züngelt ihm voran. Wer wird ihr's geschenkt haben, dieses F., seine Fahne, der er folgt (Fries, Weg 16).
b) er hatte eine mächtige F.; seine F. konnte man aus drei Metern Entfernung riechen."
dudens neulich:
"er hat eine F., dass mir schlecht wird (Sobota, Minus-Mann 355); Ich kam morgens in aller Frühe mit einer F. in die Firma (Bravo 29, 1976, 12)."
hölderlin hörte sie schon klirren im wind. die gläser und die fahnen?
> alkohol, alleinseligmachend, anarchie, aschermittwoch, drogenpolitik, ehrenkleid
   
 
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